Anleitung energiebasierte Meditationen

Unsere Meditationen basieren auf dem Verständnis, das alles Energie ist. Unser menschlicher Körper, unsere Emotionen und unsere Gedanken sind letztendlich energetische Phänomene, die unsere Existenz ausmachen. Basierend auf diesem Verständnis lenken wir die Energie mit Hilfe des Geistes und unsere Vorstellungskraft in den Meditationen an verschiedene Plätze innerhalb und außerhalb des menschlichen Energiefeldes, um Bewegungen zu kreieren und den Energiefluss zu intensivieren.

Die 4 Richtungen

Alle Meditationen laufen nach einem ähnlichen Grundschema ab, sind aber individuell verschieden:

1. Nach innen

Die Energie wird zu Beginn im Zentrum, dem sogenannten „Kernkanal“, gesammelt. Dieser verläuft entlang der Wirbelsäule von der Basis ganz unten bis zum Scheitelpunkt des Kopfes, dem Kronen-Chakra, und hat einen Durchmesser von ca. 2-3 cm.

2. Nach oben

Danach wird die Energie allmählich nach oben geleitet, um die höheren Chakren zu erwecken. Vom Dritten Auge zur Krone und dann auch über sie hinaus zum 8.Chakra, dem Sitz der Seele, auch Höheres Selbst genannt. Dieses kann visualisiert werden als eine leuchtende Kugel ca. 20cm über dem Kopf. Danach wird das Bewusstsein immer höher geleitet, entlang der sogenannten „Silberschnur“, bis es ganz weit oben auf die „Quelle“ trifft. Diese stellt den Ursprung aller Seelen dar, esoterisch auch „Das Bewusstsein Gottes“ genannt. Der Begriff „Gott“ hat hier keine religiöse Bedeutung, er steht nur als ein Synonym für die Annahme, dass es ein großes Wesen oder einen großen Schöpfer gibt, der hinter allen Dingen steht und diese erschaffen hat.

3. Nach unten

Danach wird diese höchste Schwingung, dieses göttliche Licht, wieder nach unten geleitet in das Höhere Selbst und in den Körper zurück. Dieser Vorgang belebt und vitalisiert den physischen Körper und das Energiefeld und ermöglicht so die Erhöhung des Bewusstsein und der Schwingung.

4. Nach außen

Dieses herunter geleitete Licht wird dann im Körper verteilt, durch die Basis in der Erde verankert und gegebenenfalls auch in die Aura bzw. in die Umwelt ausgestrahlt.

Die Chakren

Chakren sind energetische „Tore“, durch die die Energie in den Körper hinein- und hinaus fließen kann.
Sie können sich zu weit ausdehnen, in den Körper zurückziehen, enger oder breiter werden. Wir werden in den Meditationen die Chakren beeinflussen und sie mit Hilfe des Geistes und der Vorstellungskraft lenken, soweit dies möglich ist.

Die energetische Anatomie

Ist das sogenannte 8. Chakra. Ein Energiezentrum das sich ausserhalb des Körpers, etwa 20 cm über dem Kopf befindet. Das Zentrum deiner Seele, die über das Kronenchakra in den Kernkanal und folglich in den Körper strömt.

Sitzt parallel zur Wirbelsäule und verläuft genau in der Mitte des Körpers vom Scheitel bis zum Ende der Wirbelsäule.

Sitzt am Schädeldach und öffnet sich nach oben zur Seele und nach unten in den Kernkanal. Themen sind:

  • göttliche Liebe und Weisheit spüren
  • göttliche Kraft fühlen
  • göttliche Intelligenz nutzen
  • Kontakt zum höheren Selbst aufbauen

u.v.m.

Sitzt zwischen den Augenbrauen und öffnet sich nach vorne und nach hinten. Es teilt sich in einen oberen und ein unteren Teil auf. Der untere Teil ist der Verstand mit seinem logischen Denken. Der obere ist die Intuition und das höhere Denken. Themen sind:

  • eine Vision haben
  • Intuition entwickeln
  • Klarheit erlangen
  • Wissen nutzen

u.v.m.

Wie der Name schon sagt, sitzt im Kehle Nackenbereich und öffnet sich nach vorne und hinten. Themen sind:

  • Kreativität
  • Kommunikation
  • Schöpfertum
  • authentisch sein

u.v.m.

Sitzt auf der Höhe deiner Brust und öffnet sich nach vorne und hinten. Themen sind u.a.:

  • Liebe und Selbstliebe
  • Intimität
  • Berührbarkeit
  • Heilung

u.v.m.

Sitzt im Bereich des Sonnengeflechts/Magengegend und öffnet sich nach vorne und hinten. Themen sind:

  • Selbstbewusstsein
  • die eigene Kraft und Macht
  • Verantwortung übernehmen
  • persönliche Freiheit

u.v.m.

Sitzt im Bereich des Bauchnabels und öffnet sich nach vorne und hinten. Themen sind:

  • In Beziehung sein
  • das „innere Kind“
  • soziale Bindungen aller Art
  • Entstehung der meisten Emotionen

u.v.m.

Sitzt am Ende deiner Wirbelsäule und öffnet sich nach vorne über das Schambein und nach hinten/unten über den Sitzbeinhöcker. Themen sind:

  • Vitalität
  • Urkräfte
  • Sexualität
  • Lebenskraft

u.v.m.

Die Sitzhaltung

Setze dich entweder auf ein festes und erhöhtes Kissen oder auf einen Stuhl. Wenn du auf einem Stuhl meditierst, dann setze dich am besten mit deinem unteren Rücken bis ganz hinten an die Lehne, sodass am Knie- und Hüftgelenk jeweils ein Winkel von 90 Grad entsteht. Der Oberkörper sollte dabei gerade sein und die Stuhllehne nicht berühren.

Es gibt 3 Tore entlang des Kernkanals, auf die du bei der richtigen Sitzhaltung achten musst. Sitzt du falsch, knickt der Kernkanal an diesen Stellen ab und die Energie kann nicht richtig fließen.

Das 1. Tor ist im Bereich der Hüfte. Dehne dich für einen Moment in diesem Bereich und überstrecke die Hüfte nach hinten und nach vorne und finde dann die Mitte zwischen beiden Positionen. Gehe nach deinem Gefühl.

Das 2. Tor ist auf Höhe des Solarplexus. Auch hier kannst du dich für einen Moment nach hinten und nach vorne überstrecken, um so ein Gefühl für die Mitte zwischen beiden Richtungen zu finden.

Und schließlich noch das 3. Tor im Bereich des Nackens. Bewege auch hier kurz deinen Kopf nach vorne und nach hinten und lasse ihn dann in der Mitte ruhen. Es ist ein Gefühl, als ob ein Faden am höchsten Punkt deines Kopfes ganz leicht nach oben zieht und deinen gesamten Körper bzw. deinen Kernkanal so ausrichtet.
Das Kinn macht dann schließlich noch eine ganz leichte Bewegung nach unten.

Du bist nun ausgerichtet und bereit für die Meditation!